• Die Zukunftswerkstatt Biodiversität: Deutschland ist vielfältig – Wissenschaft und Praxis Hand in Hand ist ein Projekt des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität, in dem engagierte Akteure aus Wissenschaft und Praxis zusammengeführt werden. Gemeinsam sollen sie Wissen, Erfahrungen und gute Ansätze aus Praxis und Wissenschaft bündeln und tiefgreifende Hebelpunkte („Deep Leverage Points“) für gesellschaftlichen Wandel identifizieren, die mit konkreten Maßnahmen zur Förderung biologischer Vielfalt und systemischer Nachhaltigkeit unterfüttert werden sollen – wirkungsvoll, umsetzbar und übertragbar auf verschiedene Ebenen und Akteursgruppen.

    Unsere Serie aus drei Zukunftswerkstätten

    Wir setzen eine Serie aus insgesamt drei inter- und transdisziplinären Zukunftswerkstätten um. Die erste interdisziplinäre Zukunftswerkstatt (A) findet vom 8.-9. Juni 2026 am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) in Potsdam statt. Hier kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie transdisziplinäre Forschung zu Biodiversität und systemischer Nachhaltigkeit wirksam werden kann. Ihre Ergebnisse bilden die methodische Grundlage für die beiden darauffolgenden transdisziplinären Zukunftswerkstätten.

    Die transdisziplinäre Zukunftswerkstatt Biodiversität (B) wird vom 7.-8. September 2026 im Landschaftstierpark Arche Warder in Schleswig-Holstein durchgeführt. Eine zweite transdisziplinäre Zukunftswerkstatt (C) wird vom 24.-25. November 2026 im KunstOrt Lehnin in Brandenburg stattfinden. In beiden Zukunftswerkstätten werden wir gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft tiefgreifende Hebelpunkte sowie konkret umsetzbare Maßnahmen im Themenspektrum erarbeiten. Priorisierte Maßnahmen sollen im Anschluss in gemeinsamen Projekten weiterverfolgt und umgesetzt werden. Demokratisch ausgewählte Projektideen erhalten eine Anschubfinanzierung aus einem Gesamtbudget von 16.000 Euro, um ihre Umsetzung direkt anzustoßen. Weiter unten finden Sie eine visuelle Darstellung unserer Zukunftswerkstatt-Serie sowie der Themenfelder, um die es in Zukunftswerkstatt B und C gehen wird.

    Die Ergebnisse sollen praxisorientiert aufbereitet und über ein Strategie- und Handlungspapier, über öffentlichkeitswirksame und High-Level-Veranstaltungen sowie über Netzwerke wie das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit oder die Kommunen für biologische Vielfalt verbreitet werden. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Institut Futur an der Freien Universität Berlin konzipiert und durchgeführt.

    Die Zukunftswerkstatt Biodiversität (B) erhält eine Basisförderung aus dem Strategiefonds der Leibniz-Gemeinschaft. Die Zukunftswerkstätten A und C werden durch den Flex Fund des Leibniz-Labs „Systemische Nachhaltigkeit“ gefördert. Das Projekt wird am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung zentral koordiniert und vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2027 durchgeführt.

  • Unsere Online-Umfrage

    Vom 24. Juni bis 14. Juli 2025 führten wir eine Online-Umfrage unter Akteuren aus Wissenschaft und Praxis durch, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit Biodiversität beschäftigen. An der Umfrage nahmen insgesamt 902 Personen teil. Die Antworten von 723 Personen konnten teilweise, die von 476 vollständig ausgewertet werden. Mit dieser Umfrage wollten wir unter anderem herausfinden, welche zentralen Themen wir für die Zukunftswerkstatt Biodiversität (B) berücksichtigen und welche wichtigen Akteure oder Leuchtturmprojekte wir kennen sollten. Weiterhin wollten wir mehr über aktuelle Hemmnisse und Knackpunkte im Biodiversitätskontext erfahren und stellten den Entwurf einer gemeinsamen Vision für die inhaltliche Zusammenarbeit zur Diskussion.

    Zentrale Erkenntnisse aus der Umfrage können Sie in unserem Sondernewsletter zur Zukunftswerkstatt Biodiversität #2 einsehen.

    Auf Grundlage der Umfrageergebnisse haben wir für die Zukunftswerkstatt Biodiversität (B) den folgenden Titel formuliert:

    Deine Fläche? Meine Fläche? Unser Lebensraum!

    Gerecht und klimasicher unseren vielfältigen Lebensraum wiederherstellen, schützen und nutzen – wie geht das?

    Aus dem Feedback, das uns die Teilnehmenden der Online-Umfrage gegeben haben, haben wir das folgende Hintergrundpapier formuliert, in dem wir erläutern, wie wir uns die transdisziplinäre Zusammenarbeit und den Prozess im Rahmen der Zukunftswerkstätten vorstellen.


  • Im nachfolgenden Slider können Sie sich einen Überblick über unsere Serie aus drei Zukunftswerkstätten verschaffen sowie über die Themenspektren, zu denen wir in den transdisziplinären Zukunftswerkstätten B und C arbeiten werden. Außerdem finden Sie dort Grafiken der International Academy Transformation for Environment and Sustainability (TES Academy) des Umweltbundesamts, die unseren Ansatz in den Zukunftswerkstätten widerspiegeln. Die TES Academy befähigt teilnehmende Akteure durch wissenschaftlich fundierte Lern- und Kooperationsformate dazu, Transformationsprozesse für Umwelt und Nachhaltigkeit in ihren Institutionen und Netzwerken anzustoßen und umzusetzen. Mehr Informationen zur TES Academy finden Sie hier.

    Unsere Serie aus drei Zukunftswerkstätten | Copyright: Leibniz Biodiversität
    Die Themenspektren von Zukunftswerkstatt B und C | Copyright: Leibniz Biodiversität
    Leitprinzipien der TES Academy für inter- und transdisziplinäre Kooperationen | Copyright: TES Academy
    Theory of Change nach der TES Academy | Copyright: TES Academy

    Gefördert durch                                                                                      In Kooperation mit