Forschungsergebnisse, Projekte, Veranstaltungen: Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Neuigkeiten aus dem Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität.
  1. Preisträger Prof. Dr. Jörg Overmann

    Wissenschaftspreis "Forschung in Verantwortung" des Stifterverbands für DSMZ-Direktor und stellvertretenden Sprecher von Leibniz Biodiversität, Prof. Dr. Jörg Overmann
    16.11.2022 · DSMZ und Leibniz-Gemeinschaft

    Der Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft „Forschung in Verantwortung“ geht in diesem Jahr an Jörg Overmann, wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, Professor an der Technischen Universität Braunschweig sowie stellvertretender Sprecher des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität (Leibniz Biodiversität). Die Auszeichnung würdigt die Arbeiten des Mikrobiologen zur Biodiversität von Mikroorganismen sowie sein Engagement zum fairen Interessenausgleich bei der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzung der biologischen Vielfalt weltweit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft verliehen, dieses Jahr am 23. November 2022.

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  2. Wissenschaftlerin untersucht eine Bodenprobe im Feld.

    FAIRagro wird Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur
    09.11.2022 · ZALF zusammen mit ATB, IPK, SGN und 25 weiteren Partnern

    Das Konsortium FAIRagro hat zum Ziel, eine Infrastruktur für Daten aus der Agrosystemforschung zu schaffen, um institutionenübergreifende und interdisziplinäre Forschung zu erleichtern. Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz bestätigt hat, wird FAIRagro als Konsortium in die Nationale Forschungsdateninfrastruktur aufgenommen und ab März 2023 von Bund und Ländern gefördert. Vorgesehen ist eine Förderdauer von fünf Jahren. FAIRagro wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg koordiniert und umfasst 29 Partner, darunter drei weitere Leibniz Biodiversität-Partnerinstitute: Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) sowie Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN).

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  3. DSMZ stellt weltweit einzigartige Datenbank MediaDive für die Anzucht von Mikroorganismen online
    02.11.2022 · DSMZ

    Forschende des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig haben eine frei zugängliche Datenbank für Wachstumsmedien von Mikroorganismen veröffentlicht. Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sind die Grundlagen für das Leben und Überleben auf der Erde. Trotzdem ist bisher erst schätzungsweise ein Prozent der existierenden Mikroorganismen identifiziert und charakterisiert worden. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Mikroorganismen im Labor nicht wachsen und somit nicht untersucht werden können. Hier setzt die neuartige Datenbank MediaDive an. Sie bietet der globalen Wissenschaftsgemeinschaft freien Zugriff auf aktuell über 3.270 Anzuchtmedien für mehr als 44.000 verschiedene Prokaryoten, Pilze, Algen und Protozoen. Die in MediaDive eingetragenen Wachstumsmedien werden fortlaufend von den Forschenden der DSMZ kuratiert. Damit setzt MediaDive weltweit erstmalig Standards für die Dokumentation und Entwicklung von Kulturmedien.

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  4. Gruppenbild vom 40. ECCO-Meeting in Braunschweig

    120 Mikrobiologen aus 18 Ländern trafen zum 40. ECCO-Meeting in Braunschweig zusammen
    29.09.2022 · DSMZ

    Vom 27. bis zum 29. September 2022 trafen in Braunschweig 120 Mikrobiologinnen und Mikrobiologen aus 18 Ländern zum 40. ECCO-Meeting unter dem Leitgedanken „New Horizons in Accessing Microbial Diversity“ zusammen. Das wissenschaftliche Programm unter der Leitung von Tagungspräsident Prof. Dr. Jörg Overmann und ECCO-Präsident Dr. Gerard J. M. Verkleij aus Utrecht fand u. a. in Einrichtungen der DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen statt. Die DSMZ war bereits zum vierten Mal Gastgeber der ECCO-Jahrestagung. Die 41. ECCO-Jahrestagung der European Culture Collections‘ Organisation wird vom 19. bis 22. September 2023 in Brüssel stattfinden.

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  5. PD Dr. Kirsten Thonicke, links oben Blase mit der Inschrift "Tonspur Wissen", links mittig eine Blase mit der Inschrift "Warum brennt der Wald"

    Podcast Tonspur Wissen zu Waldbränden mit PD Dr. Kirsten Thonicke
    09.09.2022 · PIK und Leibniz Biodiversität

    Feuer in brandenburgischen Wäldern und auf dem Brocken. Oft kleinere Feuer, im vergangenen Jahr aber auch ein großes in Gummersbach. Warum brennt der Wald? Was bedeutet es für Tiere und Pflanzen und welche Möglichkeiten gibt es, Waldbrände zu reduzieren? Darüber spricht Ursula Weidenfeld mit PD Dr. Kirsten Thonicke vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Sprecherin des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität.

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  6. Policy Brief "Für Ernährungssicherheit und eine lebenswerte Zukunft"
    01.09.2022 · IAMO mit weiteren Partnern

    Um die Welternährung zu sichern, ist eine Wende hin zu mehr pflanzlichen und weniger tierischen Lebensmitteln nötig. Das erklären Forschende unter Mitwirkung von PD Dr. Daniel Müller vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in einem "Policy Brief". Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine Verknappung mancher Agrarprodukte und von mit Gas hergestelltem Mineraldünger ausgelöst. Die Folge ist ein Preisanstieg bei Lebensmitteln. Gleichzeitig bedrohen mit der zunehmenden Klimakrise Dürren und Sturzfluten die Ernten weltweit. Die Forschenden zeigen die Zusammenhänge auf und machen konkrete Empfehlungen, wie eine Ernährungswende eingeleitet werden könnte.

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  7. Lupinen als Alternative zu importiertem Tierfutter
    26.08.2022 · ZALF

    Eine vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) durchgeführte Umfrage unter Landwirtinnen und Landwirten zeigt, dass der Lupinenanbau in Deutschland die Abhängigkeit der Betriebe von Eiweißfutterimporten verringern und die Verwendung von Düngemittel einsparen könnte. Um Lupinen in der deutschen Landwirtschaft attraktiver zu machen, braucht es laut Umfrage jedoch Züchtungsmaßnahmen für trockenheits- und krankheitstolerante Sorten, finanzielle Anreize und höhere Erzeugerpreise.

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  8. Team Bio-Mo-D

    Vom wahren Wert der Natur: Ein Forschungsverbund untersucht, wie die Wirtschaftsberichterstattung ökologisch modernisiert werden kann
    19.08.2022 · IÖR zusammen mit UFZ, IZT und VBA

    Unser wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand hängt entscheidend von einer intakten, artenreichen Natur ab. Doch der wahre Wert unseres Naturvermögens und funktionierender Ökosysteme wird noch viel zu häufig unterschätzt - im Bewusstsein vieler Menschen ebenso wie in volkswirtschaftlichen Berechnungen und Unternehmensbilanzen. Aber es zeichnen sich Fortschritte ab. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und geplante Regulierungen auf internationaler Ebene bringen jetzt eine neue Dynamik in die ökologische Erweiterung staatlicher und privater Bilanzierungen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Forschungsverbund „Wertschätzung von Biodiversität - Zur Modernisierung der Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland“ (Bio-Mo-D), wie der Wert von Ökosystemleistungen und biologischer Vielfalt im Sinne einer ehrlichen Rechnung besser in nationale Berichte und Unternehmensbilanzen integriert werden kann. Neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sind daran das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie die Value Balancing Alliance (VBA) beteiligt.

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