Neues aus dem Netzwerk

Insektenschutz in der Agrarlandschaft durch Kooperation
26.02.2025 · ZALFEin Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) testet in drei deutschen Agrarregionen, wie Landwirt*innen aktiv zum Insektenschutz beitragen können. Erste Ergebnisse zeigen: Ihre Beteiligung ist entscheidend. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen setzen sie Maßnahmen wie Blühstreifen und vielfältigere Fruchtfolgen um. Der innovative Co-Design-Ansatz fördert praxisnahe Lösungen und langfristige Kooperationen zwischen Landwirtschaft und Forschung. Die Erkenntnisse sollen helfen, nachhaltige Strategien für den Insektenschutz weiterzuentwickeln.

Leitfaden zur Förderung der biologischen Vielfalt in Städten und Gemeinden
20.12.2024 · IÖRDas Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) hat im Projekt UrbanNBS eine praxisorientierte Arbeitshilfe zur Förderung der biologischen Vielfalt in Städten und Gemeinden veröffentlicht. Die Broschüre vermittelt Grundlagen- und Anwendungswissen für kommunale Akteure zur Entwicklung und Umsetzung von Biodiversitätsstrategien. Sie richtet sich an Naturschützer*innen, Stadtentwickler*innen, Kommunalpolitiker*innen und interessierte Bürger*innen.

Streetart und Insektenschutz: Kunstprojekt am Bahnhof Bonn
16.12.2024 · LIBKünstler verwandelten die Unterführung am Bahnhof „Bonn UN Campus“ in eine große Wandmalerei (Mural), das auf Insektenschutz durch Lichtverschmutzungsvermeidung aufmerksam macht. Das Projekt, initiiert von go.Rheinland und Deutscher Bahn in Zusammenarbeit mit dem Museum Koenig Bonn des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB), wurde über den Verein InUrFaCE e.V. umgesetzt.

Siliziummanagement für nachhaltige Landwirtschaft
09.12.2024 · ZALFForschende des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben eine neue Studie veröffentlicht, die zeigt, dass eine Landwirtschaft mit optimaler Siliziumversorgung besser an den Klimawandel angepasst ist. Systeme mit ausreichend amorphem Silizium im Boden benötigen weniger Phosphordünger und Pflanzenschutzmittel, verbessern die Wasserspeicherung und schützen Pflanzen vor Pilzen und Insekten.

Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation bewilligt
25.11.2024 · ZALFDas Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) erhält eine Bewilligung für den Sondertatbestand „Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation“ (IAT) für den Ausbau einer praxisnahen Agrarforschung. Das IAT bildet ab 2026 den organisatorischen Rahmen, um insgesamt fünf regionale Reallabore in Hessen und Brandenburg zu entwickeln.

Cecilia G. Flocco vom DSMZ in den Vorstand der FEMS gewählt
29.10.2024 · DSMZDie Mitgliederversammlung des Verbands der Europäischen Mikrobiologischen Vereinigungen (Federation of European Microbiological Societies, FEMS) wählte am 12. September 2024 in Den Haag (Niederlande) die Braunschweiger Forscherin Dr. Cecilia G. Flocco vom Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen von 2025-2027 in den Vorstand des FEMS. Die europaweit agierende Organisation kann eine zentrale Rolle spielen, um das Fachgebiet der Mikrobiologie für die nachhaltige Förderung zum gesellschaftlichen und ökologischen Wohlergehen zu fördern.

Globale Koordinierung für digitale Sequenzinformationen gefordert
24.10.2024 · DSMZForscher des Leibniz-Instituts Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ), darunter Dr. Amber Hartman Scholz, fordern eine bessere globale Koordinierung der Regeln für den Vorteilsausgleich bei der Nutzung digitaler Sequenzinformationen (DSI), um einen offenen und gerechten Zugang für die lebenswissenschaftliche Forschung zu gewährleisten. Sie betonen, dass klare und harmonisierte Regeln entscheidend sind, um wissenschaftlichen Fortschritt und Innovation zu fördern.

Die Solidarische Landwirtschaft als zukunftsfähiges Betriebsmodell?
12.09.2024 · ZALFForschende des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben am 12. September 2024 ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Resilienz des Betriebskonzepts der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) an die Gärtnerei Apfeltraum in Eggersdorf bei Müncheberg übergeben. Die Gärtnerei stand den Forschenden für eine Fallstudie zur Verfügung und gewährte detaillierte Einblicke in ihre Betriebsabläufe. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Agricultural Systems erschienen und zeigt, wie Solawi-Betriebe durch Gemeinschaft und Vielseitigkeit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Markt- und Umweltveränderungen stärken können.