Forschungsergebnisse, Projekte, Veranstaltungen: Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Neuigkeiten aus dem Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität.
  1. 7 Ranger stehen im Halbkreis in grünen Ranger-Uniformen im Regenwald und schauen jeweils auf ihr digitales Gerät in der Hand.

    Die Zahl der Ranger und Mitarbeitenden in Schutzgebieten muss um das Fünffache erhöht werden, um 30% der naturnahen Gebiete der Erde wirksam zu schützen
    20.10.2022 · IZW

    Auf der kommenden „Conference of the Parties“ im kanadischen Montréal werden neue Zielsetzungen für den Naturschutz beschlossen. Um die Gesundheit allen Lebens auf der Erde zu sichern, ist jedoch mehr und besser ausgestattetes Personal in Schutzgebieten dringend nötig, wie eine neue wissenschaftliche Arbeit zeigt, die heute in der Fachzeitschrift "Nature Sustainability" veröffentlicht wurde. Darin argumentiert ein internationales Wissenschaftsteam – darunter zwei Mitglieder des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) –, dass es nicht genug Ranger und anderes Personal gibt, um selbst die derzeitigen Schutzgebiete auf der Welt angemessen zu betreuen. Die Autor:innen fordern Regierungen, Geldgeber, private Landbesitzer und Nichtregierungsorganisationen auf, die Zahl des Personals um das Fünffache zu erhöhen, um die globalen Ziele zur Erhaltung der biologischen Vielfalt zu erreichen.

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  2. Gruppenbild vom 40. ECCO-Meeting in Braunschweig

    120 Mikrobiologen aus 18 Ländern trafen zum 40. ECCO-Meeting in Braunschweig zusammen
    29.09.2022 · DSMZ

    Vom 27. bis zum 29. September 2022 trafen in Braunschweig 120 Mikrobiologinnen und Mikrobiologen aus 18 Ländern zum 40. ECCO-Meeting unter dem Leitgedanken „New Horizons in Accessing Microbial Diversity“ zusammen. Das wissenschaftliche Programm unter der Leitung von Tagungspräsident Prof. Dr. Jörg Overmann und ECCO-Präsident Dr. Gerard J. M. Verkleij aus Utrecht fand u. a. in Einrichtungen der DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen statt. Die DSMZ war bereits zum vierten Mal Gastgeber der ECCO-Jahrestagung. Die 41. ECCO-Jahrestagung der European Culture Collections‘ Organisation wird vom 19. bis 22. September 2023 in Brüssel stattfinden.

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  3. Die Ostsee im Klimawandel Status und Lösungsansätze werden auf der „Baltic Stakeholder Conference 2022“ diskutiert
    26.09.2022 · IOW

    Ein verbessertes Verständnis des aktuellen Klimawandels im Ostseeraum und die Erarbeitung regionaler Lösungsansätze im Umgang mit der Klimakrise – darum geht es auf der internationalen „Baltic Stakeholder Conference 2022 on Climate Change in the Baltic Sea (BSC2022)“. Die Konferenz findet online am 26. und 27. September 2022 statt. Gemeinsame Gastgeber sind das Ostseeforschungsnetzwerk Baltic Earth, das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Umweltbundesamt (UBA).

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  4. Policy Brief "Für Ernährungssicherheit und eine lebenswerte Zukunft"
    01.09.2022 · IAMO mit weiteren Partnern

    Um die Welternährung zu sichern, ist eine Wende hin zu mehr pflanzlichen und weniger tierischen Lebensmitteln nötig. Das erklären Forschende unter Mitwirkung von PD Dr. Daniel Müller vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in einem "Policy Brief". Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine Verknappung mancher Agrarprodukte und von mit Gas hergestelltem Mineraldünger ausgelöst. Die Folge ist ein Preisanstieg bei Lebensmitteln. Gleichzeitig bedrohen mit der zunehmenden Klimakrise Dürren und Sturzfluten die Ernten weltweit. Die Forschenden zeigen die Zusammenhänge auf und machen konkrete Empfehlungen, wie eine Ernährungswende eingeleitet werden könnte.

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  5. Lupinen als Alternative zu importiertem Tierfutter
    26.08.2022 · ZALF

    Eine vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) durchgeführte Umfrage unter Landwirtinnen und Landwirten zeigt, dass der Lupinenanbau in Deutschland die Abhängigkeit der Betriebe von Eiweißfutterimporten verringern und die Verwendung von Düngemittel einsparen könnte. Um Lupinen in der deutschen Landwirtschaft attraktiver zu machen, braucht es laut Umfrage jedoch Züchtungsmaßnahmen für trockenheits- und krankheitstolerante Sorten, finanzielle Anreize und höhere Erzeugerpreise.

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  6. Dürresommer: Ist Landwirtschaft ohne Bewässerung noch möglich?
    26.08.2022 · ATB

    Der trockene, heiße Sommer 2022 ist in ganz Europa zu spüren. Auch in Deutschland führen Flüsse und Bäche wenig Wasser, Böden trocknen aus, es drohen Ernteverluste. Solche Sommer könnten in Zukunft häufiger auftreten. Ist Bewässerung die Lösung? Dr. Katrin Drastig vom Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) erklärt im Interview, was bei der Bewässerung zu beachten ist und wie sich die Landwirtschaft sonst noch auf trockene Sommer einstellen kann.

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  7. Heiße Zeiten: Europas Waldbrände
    22.08.2022 · PIK und SGN

    Feuer breiten sich in Europa immer mehr in Gegenden aus, in denen sie bisher kaum vorkamen. Im Rahmen des FirEUrisk-Projekts werden Szenarien zur Minderung des Brandrisikos auf dem gesamten Kontinent untersucht. Laut den beteiligten Expert*innen Prof. Dr. Thomas Hickler von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN) und PD Dr. Kirsten Thonicke vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) entstehen bedingt durch den Klimawandel aktuell Brände von hoher Intensität so weit im Norden wie nie zuvor. Im Rahmen von FirEUrisk sollen wertvolle Erfahrungen aus den südeuropäischen Ländern, die schon mehr Erfahrung mit Bränden haben, in Gegenden genutzt werden, wo es bisher kaum Strategien dafür gibt, mit dem erhöhten Brandrisiko umzugehen.

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  8. Team Bio-Mo-D

    Vom wahren Wert der Natur: Ein Forschungsverbund untersucht, wie die Wirtschaftsberichterstattung ökologisch modernisiert werden kann
    19.08.2022 · IÖR zusammen mit UFZ, IZT und VBA

    Unser wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand hängt entscheidend von einer intakten, artenreichen Natur ab. Doch der wahre Wert unseres Naturvermögens und funktionierender Ökosysteme wird noch viel zu häufig unterschätzt - im Bewusstsein vieler Menschen ebenso wie in volkswirtschaftlichen Berechnungen und Unternehmensbilanzen. Aber es zeichnen sich Fortschritte ab. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und geplante Regulierungen auf internationaler Ebene bringen jetzt eine neue Dynamik in die ökologische Erweiterung staatlicher und privater Bilanzierungen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Forschungsverbund „Wertschätzung von Biodiversität - Zur Modernisierung der Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland“ (Bio-Mo-D), wie der Wert von Ökosystemleistungen und biologischer Vielfalt im Sinne einer ehrlichen Rechnung besser in nationale Berichte und Unternehmensbilanzen integriert werden kann. Neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sind daran das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie die Value Balancing Alliance (VBA) beteiligt.

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