Forschungsergebnisse, Projekte, Veranstaltungen: Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Neuigkeiten aus dem Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität.
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    Klimawandel könnte bis Mitte des 21. Jahrhunderts zum Hauptgrund für den Verlust der biologischen Vielfalt werden
    23.08.2024 · PIK und iDiv

    Während die biologische Vielfalt im 20. Jahrhundert weltweit allein durch Veränderungen der Landnutzung zwischen zwei und elf Prozent abgenommen hat, könnte der Klimawandel bis Mitte des 21. Jahrhunderts zum Hauptgrund für den Verlust der biologischen Vielfalt werden. Nach den Ergebnissen der größten Modellsstudie ihrer Art, die von mehr als 50 Forschenden aus über 40 Institutionen veröffentlicht wurde, wird der Klimawandel die biologische Vielfalt und die Ökosystemleistungen zusätzlich belasten. Für alle Szenarien wird erwartet, dass die Auswirkungen des Landnutzungswandels die Biodiversität in allen Weltregionen beeinträchtigen werden, jedoch wesentlich stärker, wenn der Klimawandel berücksichtigt wird. Die Leitung hatte das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv), beteiligt war das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

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  2. Pilzmyzelien von Fusarium besiedeln einen Kunststoffpartikel, elektronenmikroskopische Aufnahme. | Bild: Sabreen Samuel Ibrahim Dawoud

    Effiziente plastikfressende Pilze in Süßgewässern identifiziert
    27.06.2024 · IGB

    Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Universität Potsdam haben vier Pilzstämme identifiziert, die über ein hohes Potenzial verfügen, gängige Kunststoffe wie Polyurethan, Polyethylen und Reifengummi abzubauen. Die Studie unter der Leitung von Professor Hans-Peter Grossart am IGB ergab, dass Polyurethan der am besten abbaubaren Kunststoff ist. Diese Forschung bietet neue Erkenntnisse für die nachhaltige Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen und für Recyclinglösungen in großem Maßstab.

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  3. Juni 2024 | Stellungnahme Klima – Wasserhaushalt – Biodiversität: für eine integrierende Nutzung von Mooren und Auen

    Klima – Wasserhaushalt – Biodiversität: für eine integrierende Nutzung von Mooren und Auen (2024)
    27.06.2024 · IGB, SGN und ATB

    Naturnahe Moore und Auen schützen das Klima, puffern Hochwasser- und Trockenperioden ab und sichern Lebensräume. In Deutschland sind 94 % der Moore trockengelegt und fast alle Auen von Flüssen abgeschnitten. Die Leopoldina zeigt in einer Stellungnahme Handlungsoptionen auf und fordert die Wiedervernässung von Mooren sowie die Renaturierung von Auen. In diesem Kontext sind die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN), das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) beteiligt, um Klima-, Gewässer- und Biodiversitätsschutz zu gewährleisten und gleichzeitig eine wirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen.

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  4. Leibniz beim Bundespräsidenten
    05.06.2024 · IPK

    Außergewöhnliches Ambiente, Inspirationen und Innovationen für mehr Umwelt-, Klima-, Ressourcen- und Artenschutz und vor allem ein Plädoyer für den Erhalt eines lebenswerten Planeten: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat diese Woche gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue eingeladen. Mit dabei war an den beiden Tagen auch das Forschungsnetzwerk Biodiversität der Leibniz-Gemeinschaft, in dem das IPK als einer von 18 Partnern aktiv ist.

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  5. Teammitglieder der DSMZ Digital Diversity-Plattform

    Internationale Auszeichnungen für DSMZ-Datenbanken
    23.04.2024 · DSMZ

    Vier internationale und drei europäische Auszeichnungen für die wissenschaftlichen Datenbanken, die Forschende am Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH entwickeln, unterstreichen die globale wissenschaftliche Bedeutung des Instituts als Infrastruktur für biologische Daten.

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  6. Messgerät auf einem landwirtschaftlichen Feld

    Zugang zu Messtechnik demokratisieren: ZALF entwickelt kostengünstiges Messsystem für den weltweiten Einsatz
    22.03.2024 · ZALF

    Forschende am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) haben ein kostengünstiges Messgerät für die Agrarforschung entwickelt, mit dem Kohlendioxidflüsse (CO2) und Verdunstung von Pflanzen- und Bodenoberflächen gemessen werden können. Das Messgerät soll dazu beitragen, Datenlücken in Bezug auf Treibhausgasemissionen und die Effizienz der Wassernutzung in der Landwirtschaft zu schließen.

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  7. Logo Dresden Nexus Conference

    Bericht zur DNCi2023 erschienen: Schutz der biologischen Vielfalt | Was kann Sachsen tun?
    19.12.2023 · IÖR

    Wie können Akteurinnen und Akteure in Sachsen zur Erfüllung globaler Biodiversitätsziele beitragen? Diese Frage stand im Sommer 2023 im Mittelpunkt der Interim Dresden Nexus Conference (DNCi2023), einem regionalen Workshop-Format mit Bezug zur internationalen Dresden Nexus Conference (DNC). Die Zusammenfassung der Ergebnisse ist nun erschienen – herausgegeben von den drei organisierenden Einrichtungen: der Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sowie der Technische Universität Dresden (TUD).

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  8. Nur der Vollmond: Ein See bei Nacht, ohne Lichtverschmutzung

    Wenn die Dunkelheit verschwindet: Wie Lichtverschmutzung das Leben unter Wasser verändert
    30.11.2023 · IGB

    Menschen siedeln seit jeher gerne an Gewässern, weshalb das Ausmaß der Lichtverschmutzung in Küstengebieten, an Flüssen und Seen auch besonders hoch ist. Gelangt zu viel künstliches Licht in Gewässer, hat das weitreichende Folgen für aquatische Organismen und ganze Ökosysteme. Doch was genau geschieht eigentlich mit Licht unter Wasser? Wie wird es von Tieren wahrgenommen? Und wie passen Lebewesen ihre Körperfunktionen und ihr Verhalten darauf an? Diese und weitere Fragen erforschen Wissenschaftler*innen des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und zeigen, dass Licht nicht gleich Licht ist.

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