Forschungsergebnisse, Projekte, Veranstaltungen: Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Neuigkeiten aus dem Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität.
  1. Wissenschaftlerin untersucht eine Bodenprobe im Feld.

    FAIRagro wird Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur
    09.11.2022 · ZALF zusammen mit ATB, IPK, SGN und 25 weiteren Partnern

    Das Konsortium FAIRagro hat zum Ziel, eine Infrastruktur für Daten aus der Agrosystemforschung zu schaffen, um institutionenübergreifende und interdisziplinäre Forschung zu erleichtern. Wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz bestätigt hat, wird FAIRagro als Konsortium in die Nationale Forschungsdateninfrastruktur aufgenommen und ab März 2023 von Bund und Ländern gefördert. Vorgesehen ist eine Förderdauer von fünf Jahren. FAIRagro wird vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg koordiniert und umfasst 29 Partner, darunter drei weitere Leibniz Biodiversität-Partnerinstitute: Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) sowie Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (SGN).

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  2. Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität bezieht Stellung zur “Zukunftsstrategie Forschung und Innovation” der Bundesregierung
    08.11.2022 · Leibniz Biodiversität

    Mit der "Zukunftsstrategie Forschung und Innovation" soll bis 2025 ein ressortübergreifendes Fundament geschaffen werden, um die Anstrengungen und Ressourcen der Bundesregierung in diesem Feld zu bündeln und auf die großen Herausforderungen auszurichten. Das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität (Leibniz Biodiversität) macht in seiner Stellungnahme zur Zukunftsstrategie klar, dass "die Forschung der letzten Jahre eindeutig belegt, dass eine Transformation zu einer nachhaltigen, die Biodiversität und das Klima schützenden Gesellschaft nur über einen integrativen, sozial-ökologischen Ansatz erreicht werden kann, der zudem inter- und transdisziplinär angelegt sein muss." Der Erhalt der biologischen Vielfalt (und damit verbunden deren Erforschung) sei essentiell, um Klimaschutz überhaupt zu ermöglichen. Die Stellungnahme von Leibniz Biodiversität kann im Gesamtwortlaut unter "mehr lesen" aufgerufen werden. Weitere Stellungnahmen - auch die der Leibniz Gemeinschaft selbst - können über die Webseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter "Forschung/Zukunftsstrategie Forschung und Innovation" eingesehen werden.

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  3. DSMZ stellt weltweit einzigartige Datenbank MediaDive für die Anzucht von Mikroorganismen online
    02.11.2022 · DSMZ

    Forschende des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig haben eine frei zugängliche Datenbank für Wachstumsmedien von Mikroorganismen veröffentlicht. Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sind die Grundlagen für das Leben und Überleben auf der Erde. Trotzdem ist bisher erst schätzungsweise ein Prozent der existierenden Mikroorganismen identifiziert und charakterisiert worden. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Mikroorganismen im Labor nicht wachsen und somit nicht untersucht werden können. Hier setzt die neuartige Datenbank MediaDive an. Sie bietet der globalen Wissenschaftsgemeinschaft freien Zugriff auf aktuell über 3.270 Anzuchtmedien für mehr als 44.000 verschiedene Prokaryoten, Pilze, Algen und Protozoen. Die in MediaDive eingetragenen Wachstumsmedien werden fortlaufend von den Forschenden der DSMZ kuratiert. Damit setzt MediaDive weltweit erstmalig Standards für die Dokumentation und Entwicklung von Kulturmedien.

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  4. Gruppenbild vom 40. ECCO-Meeting in Braunschweig

    120 Mikrobiologen aus 18 Ländern trafen zum 40. ECCO-Meeting in Braunschweig zusammen
    29.09.2022 · DSMZ

    Vom 27. bis zum 29. September 2022 trafen in Braunschweig 120 Mikrobiologinnen und Mikrobiologen aus 18 Ländern zum 40. ECCO-Meeting unter dem Leitgedanken „New Horizons in Accessing Microbial Diversity“ zusammen. Das wissenschaftliche Programm unter der Leitung von Tagungspräsident Prof. Dr. Jörg Overmann und ECCO-Präsident Dr. Gerard J. M. Verkleij aus Utrecht fand u. a. in Einrichtungen der DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen statt. Die DSMZ war bereits zum vierten Mal Gastgeber der ECCO-Jahrestagung. Die 41. ECCO-Jahrestagung der European Culture Collections‘ Organisation wird vom 19. bis 22. September 2023 in Brüssel stattfinden.

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  5. Policy Brief "Für Ernährungssicherheit und eine lebenswerte Zukunft"
    01.09.2022 · IAMO mit weiteren Partnern

    Um die Welternährung zu sichern, ist eine Wende hin zu mehr pflanzlichen und weniger tierischen Lebensmitteln nötig. Das erklären Forschende unter Mitwirkung von PD Dr. Daniel Müller vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) in einem "Policy Brief". Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat eine Verknappung mancher Agrarprodukte und von mit Gas hergestelltem Mineraldünger ausgelöst. Die Folge ist ein Preisanstieg bei Lebensmitteln. Gleichzeitig bedrohen mit der zunehmenden Klimakrise Dürren und Sturzfluten die Ernten weltweit. Die Forschenden zeigen die Zusammenhänge auf und machen konkrete Empfehlungen, wie eine Ernährungswende eingeleitet werden könnte.

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  6. Lupinen als Alternative zu importiertem Tierfutter
    26.08.2022 · ZALF

    Eine vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) durchgeführte Umfrage unter Landwirtinnen und Landwirten zeigt, dass der Lupinenanbau in Deutschland die Abhängigkeit der Betriebe von Eiweißfutterimporten verringern und die Verwendung von Düngemittel einsparen könnte. Um Lupinen in der deutschen Landwirtschaft attraktiver zu machen, braucht es laut Umfrage jedoch Züchtungsmaßnahmen für trockenheits- und krankheitstolerante Sorten, finanzielle Anreize und höhere Erzeugerpreise.

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  7. Team Bio-Mo-D

    Vom wahren Wert der Natur: Ein Forschungsverbund untersucht, wie die Wirtschaftsberichterstattung ökologisch modernisiert werden kann
    19.08.2022 · IÖR zusammen mit UFZ, IZT und VBA

    Unser wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand hängt entscheidend von einer intakten, artenreichen Natur ab. Doch der wahre Wert unseres Naturvermögens und funktionierender Ökosysteme wird noch viel zu häufig unterschätzt - im Bewusstsein vieler Menschen ebenso wie in volkswirtschaftlichen Berechnungen und Unternehmensbilanzen. Aber es zeichnen sich Fortschritte ab. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und geplante Regulierungen auf internationaler Ebene bringen jetzt eine neue Dynamik in die ökologische Erweiterung staatlicher und privater Bilanzierungen. Vor diesem Hintergrund untersucht der Forschungsverbund „Wertschätzung von Biodiversität - Zur Modernisierung der Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland“ (Bio-Mo-D), wie der Wert von Ökosystemleistungen und biologischer Vielfalt im Sinne einer ehrlichen Rechnung besser in nationale Berichte und Unternehmensbilanzen integriert werden kann. Neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sind daran das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) sowie die Value Balancing Alliance (VBA) beteiligt.

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  8. Tracktor unter Agri-PV-Anlage auf bewirtschaftetem Feld

    Energieerzeugung und Landwirtschaft miteinander verbinden: Projekt "SynAgri-PV" gestartet
    01.08.2022 · ZALF in Kooperation mit Fraunhofer ISE und weiteren Partnern

    Um das Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 zu erreichen, ist ein zügiger und massiver Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland erforderlich. Dadurch steigt der Druck auf die ohnehin knappe Ressource Land, die auch für die Produktion von Nahrungsmitteln, Energiepflanzen, als Bauland oder andere Landnutzungen benötigt wird. Eine vielversprechende Lösung und gleichzeitig eine Chance, sowohl für die Landwirtschaft als auch die Energiewende, bietet die Agri-Photovoltaik (Agri-PV), die eine kombinierte Produktion von erneuerbarer Energie und Nahrungsmitteln auf derselben Fläche darstellt und somit eine vergleichsweise neue Form der Landnutzung.

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