Forschungsergebnisse, Projekte, Veranstaltungen: Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl an Neuigkeiten aus dem Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität.
  1. Dr. Kirsten Thonicke und Maik Billing vom PIK mit der WBF-Organisatorin und 10MustKnows-Autorin Dr. Cornelia Krug (bioDISCOVERY, Universität Zürich) vor dem Kongresszentrum Davos

    World Biodiversity Forum "Inspiration for Action" in Davos
    01.07.2022 · Leibniz Biodiversität

    Das Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität war durch Prof. Dr. Wolfgang Wende (IÖR), Dr. Nike Sommerwerk (MfN), Maik Billing (PIK) und PD Dr. Kirsten Thonicke (PIK) auf dem World Biodiversity Forum in Davos (WBF, 26.6.-1.7.2022) aktiv vertreten. Das Forschungsnetzwerk organisierte eine Session zur Biodiversität in sozialökologischen Systemen. Nike Sommerwerk leitete eine Session zu Best-Practice-Beispielen rund um den Schutz und die Entwicklung urbaner Biodiversität in Europa mit Beiträgen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Maik Billing wiederum stellte in seinem Vortrag und Poster eindrücklich vor, dass diverse, natürliche Wälder am besten geeignet sind, sich an Klimawandel anzupassen, dies aber auch seine klimatischen Grenzen hat. Zum Abschluss des WBF wurde von allen Teilnehmer*innen ein finaler Beschluss zur Biodiversität verabschiedet, der unter "mehr lesen" eingesehen und weiter verbreitet werden kann.

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  2. Essen außer Haus: Exportproduktion bedroht Lebensräume von Tieren und Pflanzen
    01.07.2022 · SGN

    Die Anbauflächen für Agrarhandel sind weltweit gewachsen – und das auf Kosten der Biodiversität. Die Senckenberg-Wissenschaftler Dr. Florian Schwarzmüller und Dr. Thomas Kastner haben die Auswirkungen des globalen Nahrungsmittelkonsums auf den Verlust von natürlichen Lebensräumen untersucht. Hierfür erstellten sie Handelsprofile für 223 Länder und 191 Feldfrüchte über einen Zeitraum von 15 Jahren. In ihrer im Fachjournal „Sustainability Science“ erschienenen Studie zeigen sie, dass die Anbaufläche für Agrarhandel weltweit innerhalb von 13 Jahren von 17 auf über 23 Prozent der gesamten Anbaufläche gewachsen ist.

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  3. Porträt Wolfgang Wende

    Open Access-Beitrag "Herausforderung Artensterben" veröffentlicht
    29.06.2022 · ARL und IÖR

    In der aktuellen Open Access-Ausgabe der ARL-Nachrichten "Krise(n) und Raum" (3/2021) legt Prof. Dr. Wolfgang Wende vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) nahe, wie das enorme Ausmaß der anthropogenen Umweltveränderungen in den letzten Jahrzehnten weltweit zu einer beschleunigten Degradation von Landschaften und Ökosystemen und einem erheblichen Verlust an biologischer Vielfalt und Artenvielfalt geführt hat. In seinem Artikel “Herausforderung Artensterben" erläutert er zur Fragestellung "Was kann eine nachhaltige Flächenpolitik zur Bewältigung einer der drängendsten Krisen unserer Zeit beitragen?” aufschlussreich, wie Flächenpolitik als Schlüssel zur Bewältigung der Biodiversitätskrise fungieren kann.

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  4. Leibniz-Quiz zur Biodiversität auf T-Online
    29.06.2022 · Leibniz Biodiversität

    Nimmt Tierfutter mehr oder weniger Platz ein als die Pflanzen für unser Essen? "Zehn Fragen, ein Experte – das Wissenschaftsquiz" ist ein Quiz-Format von Leibniz-Gemeinschaft und T-Online. In diesem Fall haben sich gleich neun Expertinnen und Experten des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität zusammengetan und ein Quiz erstellt. Machen Sie mit und testen Sie Ihr Biodiversitätswissen.

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  5. Feld auf dem ein Traktor fährt

    Carbon Farming als Klimaschutzmaßnahme in der Landwirtschaft
    14.06.2022 · ZALF

    Die Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft lassen sich in absehbarer Zeit nicht auf null reduzieren. Um das europäische Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssen daher Maßnahmen ergriffen werden, die der Atmosphäre CO2 aktiv entziehen. „Carbon Farming“ ist eine dieser Maßnahmen, doch was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff? Wie wirkt sich Carbon Farming aus, wie kann es finanziert werden, und was sind die Probleme mit den sogenannten „Humuszertifikaten“? Darum geht es in dem kürzlich erschienenen Opinion Paper von Dr. Carsten Paul, Wissenschaftler am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF).

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  6. Eva Rahner vom PIK stellt LeibnizBiodiversität und die 10MustKnows2022 in zwei Postersessions vor 

    Postervorstellung der 10MustKnows 2022 auf dem 9. Nationalen IPBES-Forum in Bonn
    01.06.2022 · Leibniz Biodiversität

    Auf Einladung der deutschen IPBES-Koordinierungsstelle stellte Eva Rahner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und wissenschaftliche Koordinatorin des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität auf dem 9. Nationalen IPBES-Forum in Bonn die Kernergebnisse der "10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung 2022" (10MustKnows) vor und trat dazu mit den anwesenden Biodiversitätsexpert*innen in Austausch. In den insgesamt sieben Kurzvorträgen wurde ein besonderer Fokus auf die jeweiligen Bezüge zwischen den vorgestellten Initiativen und den Aufgaben und Aktivitäten von IPBES gelegt.

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  7. PD Dr. Kirsten Thonicke und Eva Rahner vom PIK im Gespräch mit MdB Isabel Mackensen-Geis zu Wäldern

    Leibniz im Bundestag: Wissenschaftler*innen im Gespräch mit Abgeordneten über 10MustKnows
    01.06.2022 · Leibniz Biodiversität

    Im Rahmen von "Leibniz im Bundestag" sprachen drei Autor*innen der "10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung 2022" mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Prof. Dr. Wolfgang Wende vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) sprach mit MdB Karlheinz Busen (FDP) über die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Politik-Empfehlungen aus den 10MustKnows mit besonderem Augenmerk auf die Rolle der Landwirtschaft. PD Dr. Kirsten Thonicke und Eva Rahner vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) unterhielten sich mit MdB Isabel Mackensen-Geis (SPD) insbesondere über den Klima- und Biodiversitätsschutz im Wald (siehe Foto).

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  8. Wüste mit grünem Tal, durch das sich ein Fluss windet. Im Vordergrund Menschen, die im Gegensatz zur Landschaft winzig erscheinen

    Berliner Erklärung zum Weltnaturgipfel 2022
    20.05.2022 · SGN, MfN und LIB

    Dreißig Jahre nach der Unterzeichnung der ersten Internationalen Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt (22. Mai 1992) schreitet der Verlust dieser einzigartigen Vielfalt ungebremst voran. Der Rückgang der biologischen Vielfalt und die zunehmende Erderwärmung sind die größten und drängendsten Herausforderungen für die Zukunft der Menschheit. Nichts weniger als unsere eigene Existenz steht auf dem Spiel. Der derzeit für Ende August geplante Weltnaturgipfel (CBD COP15) bietet die historische Gelegenheit einer dringend notwendigen Trendumkehr zugunsten von mehr Klima- und Biodiversitätsschutz. Deutschland kommt dabei wegen der G7-Präsidentschaft eine herausragende Rolle zu. Die Wissenschaft steht bereit, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

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